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Ausgefallene Geschenkideen rund um Weihnachten für Väter, Mütter und Geschwister. Weihnachtsgeschenke für Kinder, Teenager, Nachbarn, Freundin, Freund, die Liebste - den Liebsten.
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Anleitungen und Vorlagen für ein Lebkuchenhaus: Knusperhäuschen selbst gemacht :-)
Weihnachten: Geschenkideen und mehr
Weihnachten
Weihnachten in anderen Ländern
Eine zentrale Rolle bei den verschiedensten Weihnachtsbräuchen auf der ganzen Welt kommt dem Tannenbaum zu: Er ist immergrünes Symbol für das Leben und die Treue Jesus Christus. Aber auch für Frieden und die glückliche Einheit der Familie.
Bevor der Weihnachtsbaum Verbreitung fand, war es in weiten Teilen Europas üblich, ein besonders großes Holzscheit Weihnachten zu weihen. Mit der geweihten Asche wurden dann Mensch, Vieh und Besitztum gesegnet. Das ganze hatte aber auch einen praktischen Grund: Das Scheit wurde ins Feuer gelegt, wenn die Familie zur Christmette ging, denn die Glut sollte nicht ausgehen.
Schon in vorchristlicher Zeit kam dem Tannenbau eine symbolische Bedeutung zu. Er war immergrün und damit Sinnbild für ewig währendes Leben.
Bevor der Weihnachtsbaum im 18. Jahrhundert Einzug in die Wohnstuben hielt und Weihnachten zum Fest der Familie wurde, hatte er andere Funktionen. Als Wintermaien war er schon in vorreformatorischer Zeit ein Symbol für Fruchtbarkeit und Wachstum. Deshalb wurde er auch mit Fruchtbarkeitssymbolen wie ausgeblasenen Eiern geschmückt. Der Wintermaien wurde durch das Dorf getragen und aufgestellt, die Dorfbewohner tanzten um ihn herum. Dieser Wintermaien war noch ohne Kerzen. Sie wurden erstmals im 18. Jahrhundert erwähnt. Der Brauch, um den Weihnachtsbaum zu tanzen, hat sich bis heute in Skandinavien erhalten. Bei uns erinnert daran nur noch entfernt der Tanz um den Maibaum.
Die Weihnachtsgeschenke, die sich unter dem geschmückten Baum oder auf einem Gabentisch befinden, sollten ursprünglich an de Gaben der drei Könige erinnern. Die Kerzen, die den Baum erleuchten, sollen den Menschen Segen bringen und ihre Gebete nach oben tragen.
Die traditionellen Weihnachtsfarben Rot und Grün stehen für das Blut Jesus Christus und seine Treue zu den Menschen.
Äpfel und Nüsse schenkten sich die Bauern früher untereinander. Sie sollten Segen und Glück bringen und ein Jahr ohne Mangel bescheren.
Skandinavien: Jul
In den skandinavischen Ländern finden sich neben den relativ jungen Weihnachtstraditionen mit Christbaum und Weihnachtsmann auch bäuerliche Traditionen.
Die Verwendung von Stroh und Ähren in der Weihnachtszeit macht deutlich, dass es sich in dieser Tradition eher um den Abschluss eines bäuerlichen Jahres, um ein Ernte- und Schlachtfest handelte. Das Julstroh wurde gemeinsam eingebracht und auf dem Boden der Stube verteilt. Das Weihnachtsevangelium wurde vorgetragen, Lieder gesungen, gemeinsam im Stroh übernachtet und am nächsten Morgen auch darin gefrühstückt. Am ersten Weihnachtstag zogen Kinder von Haus zu Haus, um God Jul zu wünschen. Am zweiten Weihnachtstag ging der so genannte Julbock um, in Fell gekleidet oder mit Stroh umhüllt. Als Miniaturausgabe aus Stroh gefertigt gibt es den Julbock noch heute.
Aus Skandinavien stammt auch der Brauch des Julklapp. Man wirft ein in viele Hüllen verpacktes Geschenk in den Raum, in dem man Julklapp, Julklapp ruft. Wichtig ist nicht der materielle Wert des Geschenks, es kann auch nur ein Vers oder eine andere Kleinigkeit sein, die jedoch immer, in positiver wie in negativer Hinsicht, besonders auf die Person des Beschenkten eingeht.
Südost- und Osteuropa
In den Ländern der orthodoxen Kirche wird die Weihnachtszeit mit einer Fastenzeit eingeleitet. Vor Beginn der Fastenzeit gibt es deshalb nochmals ein üppiges Festmahl am 13. November. Besondere Bedeutung für die Länder, die direkt am Meer liegen und deren Haupteinnahmequelle die Fischerei ist, hat der 6. Dezember, das Fest des heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Fischer und Seefahrer. Vor allem in Serbien, Griechenland und Russland wird der Heilige hoch verehrt.
Verbreitet ist das Backen von Kultbroten, die häufig aus den zuletzt geernteten Ähren des Jahres gebacken werden. Sie werden am Heiligen Abend verzehrt. Manchmal werden Goldmünzen eingebacken: Wer sie findet, kann im kommenden Jahr mit viel Glück rechnen.
Italien, Frankreich, Spanien
Das Weihnachtsfest beginnt in Italien sechs Tage vor Heiligabend und endet am 6. Januar. Zentrale Bedeutung hat hier nicht der Weihnachtsbaum sondern die Krippe, die in keiner christlichen Familie fehlen darf. Auch hier gehört das Fasten zum Fest. Es beginnt 24 Stunden vor Heiligabend.
Bescherung ist am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, die ihre Gaben zur Krippe brachten.
Auch in Spanien und Portugal ist dieser Tag wichtiger als der Heilige Abend, an dem sich die Familie zwar trifft, um gemeinsam zu essen und zur Kirche zu gehen, an dem aber keine Bescherung statt findet.
In Frankreich brachte Saint Nicolas seine Gaben am 6. Dezember, heute bringt sie Père Noel in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Er kommt durch den Schornstein und legt seine Gaben in die bereit gestellten Schuhe.
Niederlande
In den Niederlanden bringt Sinterklaas seine großzügigen Gaben am 6. Dezember.
Die Kinder stellten ihre Schuhe mit einem Wunschszettel einige Tage vor dem 6. Dezember auf den Kamin. Daneben stehen Wasser und eine Mohrrübe oder Heu für das Pferd vom Sinterklaas. Am nächsten Tag finden sie dort kleine Schokoladen-Nikoläuse und Lebkuchen. Am 5. Dezember wird ein großer Sack vor die Tür gelegt. Am nächsten Tag enthält er die Geschenke für die ganze Familie.
England und Irland
In England wird vor allem der erste Weihnachtstag begangen. Am Weihnachtsabend hängen die Kinder ihre Strümpfe an den Kamin, durch den der Weihnachtsmann seine Gaben wirft.
In Irland werden am Weihnachtsabend Kerzen in die Fenster gestellt als Einladung für alle Obdachlosen und Hungrigen, die wie Maria und Josef an diesem Abend umherirren.
Amerika
In den USA mischten sich die Traditionen der Länder aus denen die jeweiligen Einwanderer stammten. Überall findet man heute den Weihnachtsmann – Santa Claus – der seine Gaben am Weihnachtsmorgen bringt.
*
(Text von Tina, ursprünglich verfasst für die Kuechenzeilen und zu schade zum Weglöschen.)
Woher kommt eigentlich der Adventskalender?
Schuld daran ist Gerhard Lang. Der kleine Pfarrerssohn aus Maulbronn in Schwaben quälte seine Mutter ständig mit der Frage: “Mamaaaa, wann ist denn endlich Weihnachten??”. Um ihrem Sohn die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, zeichnete sie 24 Kästchen auf einen Karton und nähte auf jedes ein kleines “Wibele”, eine schwäbische Biskuitspezialität. Und jeden Tag durfte Gerhard ein Plätzchen davon essen.
1904 wurde der nun erwachsene Gerhard Teilhaber der lithografischen Anstalt Reichhold & Lang und ließ (natürlich) den ersten Adventskalender drucken. Anfang der 20er Jahre kamen dann Exemplare mit Türchen oder Fensterchen zum Öffnen auf den Markt. Die mit Schokolade werden seit den 50er Jahren hergestellt und inzwischen gibt es die abenteuerlichsten Füllungen.
Andere Adventskalender
Doch es gab noch andere Bräuche, die Kinder an das Wunder der Geburt Christi heranführten. Christliche Familien hängten in der Adventszeit 24 religiöse Bilder nach und nach an die Wand. Wenn das Geld knapp war, malten sie einfach 24 Kreidestriche an den Türpfosten: Jeden Tag durfte ein Kind einen davon abwischen. Ein weiterer Brauch war auch, täglich einen Strohhalm in die Weihnachtskrippe zu legen, damit das Jesuskind am Heiligen Abend ein weiches Bett hatte. Die Weihnachtskerze mit ihren 24 Markierungen ist auch ein Adventsbrauch: Ab dem
ersten Dezember brennt sie jeden Tag ein kleines Stückchen ab - bis zur Heiligen Nacht. Dann erhellt der letzte Kerzenrest die Weihnachtsstunden.
Und jetzt allen einen schönen zweiten Advent.
(Text von Tina, ursprünglich verfasst für die Kuechenzeilen und zu schade zum Weglöschen.)
Geschenkideen für Weihnachten (und zum Muttertag)
Diese Weihnachtsseite ist noch klein und wird in den nächsten Jahren heranwachsen. Geschenkideen für Mütter, Omas und andere Frauen finden sich bis dahin auf der Muttertag-Homepage.